Meine Medizin heißt MEER
- Ute
- Feb 17
- 3 min read
Ich weiß nicht, wie ich es sooo lange aushalten konnte, ohne mir eine komplette Auszeit am Meer zu nehmen.
Ich war in den letzten Jahren am Meer – jedoch nicht für eine Auszeit für mich. Ich hatte ein Retreat am Meer veranstaltet. Ich war in Sama (Dieta) am Meer. Ich war manchmal ein paar Stunden am Meer, wenn ich Zeit mit meinen Eltern verbrachte.
All das ersetzt auf gar keinen Fall meine Ute-Auszeit am Strand.
Ein Sandstrand, ich, warmes Wetter und mein freier Flow, in dem ich zu 80 % rein nach meinem Gefühl eigenbestimmt gehen kann – das ist für mich eine tiefgehende Medizin.
Es geht fürIch mich darum, direkt am Strand zu wohnen. Das Meer zu sehen und ohne Aufwand ins Meer springen zu können, mit den Wellen zu spielen und einfach nur zu sein.
Ich bin nun seit sechs Tagen hier und fühle, dass so langsam Inspiration, Motivation und innerer Raum da sind, um einfach zu sein. Es fängt langsam an. Ich fühle mich seit dem ersten Tag hier gut, jedoch braucht es ein bisschen, bis mich ein bestimmtes Gefühl des Loslassens weiter innen erreicht.
Ach, es ist so gut.
Bevor ich 2015 nach Peru gezogen bin, bin ich ca. alle 1,5–2 Jahre mit meinem Rucksack losgezogen – für mindestens einen Monat oder länger – und bin einfach meinem Flow gefolgt. 90 % der Orte, an denen ich länger blieb, waren Orte direkt am Meer und am Strand. Schon damals war das meine Medizin.
Als ich 2015 in Peru landete, wurde das Lernen mit der Pflanzenmedizin und der Start mit True-Journey so wichtig für mich, dass ich alles andere hintangestellt habe.
Seit einer Weile bemerkte ich, dass mir etwas fehlte. Nun weiß ich es!Genau das!
Mein tiefstes Inneres braucht diese Zeit am Meer, am Strand und eine gewisse Wärme.Das kann auf Dauer nichts anderes für mich ersetzen. Ich spüre ich mich selber, nehme vieles anders war, und gewinne einen bestimmten gesunden Abstand zu vielen Sachen, was mir hilft aufzutanken und neue Perspektiven zu gewinnen.
Ich bin super dankbar, dass ich mein Online-Mentoring habe. Ich arbeite derzeit etwas reduziert. Trotzdem habe ich ca. 5–8 Sitzungen, verteilt über die Woche. Das passt, und gleichzeitig habe ich genug Zeit, um in meinem Flow zu sein. Das ist eine wunderbare Mischung, und ich fühle mich sehr dankbar, dass ich auch hier auf „meiner“ Insel arbeiten kann. Diese Reise – vor allem der Flug – kostet mich auch relativ viel Geld.
Ebenso bin ich super dankbar für alle, die zu meinen True-Journey-Retreats kommen. Derzeit muss ich sagen, habe ich das Gefühl, dass mich viele Interessierte, für die unser Angebot gedacht ist, nicht mehr finden.
In den ersten Jahren, nachdem True-Journey ins Leben gekommen war, gab es nicht viele Anbieter für Sama-/Pflanzendietas in der Shipibo-Tradition. In den letzten ca. zwei Jahren sind sehr viele neue Retreat-Angebote herausgesprossen – meistens von Menschen, die noch nicht sehr viel Erfahrung in diesem Bereich haben, aber wissen, wie man Business und Marketing gut macht.
Ich kenne einige Retreat-Anbieter, die schon länger dabei sind und durch dieselbe Erfahrung gehen: dass man das Gefühl hat, dass das bisschen Marketing, das man macht, nicht mehr ausreicht, da es so viele neue Retreat-Angebote gibt, die nicht besser sind, aber deren Marketing einfach professioneller ist.
Derzeit überlege ich, was ich machen möchte und kann, um weiterhin die Menschen zu erreichen, die zu True-Journey passen.
Daher hier kurz erwähnt: Wir haben nach wie vor zwei freie Plätze für unser April-Masterplant-Retreat. Also falls ihr jemanden kennt, bitte reicht die Information weiter.
Nun denn, zurück zu meiner Inselzeit. Ich bin super happy und möchte mir das gerne jedes Jahr einräumen – eine Auszeit am Meer. Ich hoffe, das ich das finanziell gut gestämmt bekomme.
Hier auf Koh Phangan, wo ich den Ruf von Ayahuasca und der Baummedizin gehört, gesehen und gespürt habe und wo meine Reise nach Peru sozusagen via Intention und Kommunikation mit dem Universum begann – hier habe ich bemerkt, dass meine gesungenen Ikaros sehr stark, klar und lieblich herauskommen. Ich hatte ein paar Momente, in denen ich wirklich überrascht war, wie sich meine Stimme ausdrückt. Wirklich eine schöne Überraschung – und als ich es bemerkte, war es zugleich nicht verwunderlich.
Ich wurde hier gefragt, ob ich eine Ceremony anbieten möchte. Ganz ehrlich: Ich möchte Ayahuasca nicht in Ländern und Orten anbieten, wo es nicht legal ist. Gleichzeitig bin ich offen, jemandem eine Energiesitzung mit allem Drum und Dran anzubieten – ohne Ayahuasca in physischer Form. Die Pflanzen und alle Kanäle, die sie mir geöffnet haben, stehen zur Verfügung.
So, ich glaube, das war mein Brief und mein „Hallo“ für heute.
Es regnet gerade, ich habe einen Thai-Tee mit Hafermilch und sitze hier unterm Dach vor meinem Bungalow. Einfach herrlich – das Meer liegt vor mir.
Heute Morgen war ich „spielen am Strand“ – mit dem Regen, den Wellen, den Felsen, den Sandkörnern … es war herrlich an dem fast menschenleeren Strand.
Alles Liebe,eure Ute





